Prosa | Trauer

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Trauer


Die Trauer ist der tiefste Schmerz,
ich steh´ hier so allein,
vermag mich nicht zu wehren,
fühl´ mich erstarrt,
zu keiner Handlung fähig,
es ist kalt in mir, ich friere,
fernab von jeglicher Wärme

Tränen gibt es nicht mehr,
sie sind verweint,
Gedanken gibt es nicht,
starr in Regungslosigkeit verharrt,
ich spüre meinen Puls,
leise, dann immer schneller,
Ohnmacht in mir,
keine Erlösung,

aber, ich lebe!




© 1988 Andreas Scharfenberg